Im Jahre 2095

 



 

 

 

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Im Jahre 2095  

 

 
 
 

Die Zahl der Arbeitslosen stieg Jahr für Jahr an. Fast ein jeder musste zusehen, wie er Zurecht kam. Es standen schon etliche Häuser leer, weil die Mieten unerschwinglich  geworden sind. Geburten gingen zurück, weil man den Kindern nichts mehr zu bieten hatte. Die Menschen fingen an sich gegenseitig zu bekämpfen, keiner konnte wirklich fröhlich sein, es schien, als sei das Lachen dieser Menschen gestorben. Traurig sah es überall aus, düster und traurig wurde auch das Umfeld, denn niemand hatte mehr das Geld für irgendwelche Schönheitsreparaturen , geschweige Renovierungen. Schöne bunte Dinge fingen an zu verblassen, was einmal weiß war, vergilbte, es verwahrloste und siechte alles nur so vor sich hin. Die Natur zeigte nur noch eine graue Welt, nichts blühte mehr, nichts wuchs mehr, niemand kümmerte sich darum. Musik oder Lieder wurden nur noch ganz leise gespielt, damit keiner etwas mit bekam, denn wie konnte man auch in dieser Zeit fröhlich sein, kurz gesagt der Optimismus war verloren.

Eines Tages, kam ein sehr alter Mann mit langen weißen Haaren und Bart in Begleitung von undefinierbaren Wesen in dieses Land. Alle die ihn sahen, schauten ihn ängstlich und fragend an. Aber der Mann ging seines Weges weiter,  schaute sich nur kopfschüttelnd um. Ohne auch nur ein Wort zu verlieren, baute sich der Mann ein Lager auf, bestehend aus einem Zelt, das aussah wie ein Felsen mit einem Eingang, und einer wunderschönen Tür, bestückt mit Blumen, die man nie zuvor gesehen hatte. Für seine Tiere, richtete der alte Mann das Gleiche her.

Da es etwas Ungewöhnliches war, beobachtete man den alten Mann sehr genau. Man wunderte sich, das er sich Speisen zubereitete, wo es doch allgemein bekannt war, das drei Pillen am Tag reichten, um den Körper mit den Notwendigen zu versorgen.

Dem alten Mann kümmerte es nicht, so beobachtet zu werden. Er bereitete die  Speisen weiter zu und über seine Lippen trällerte er eine den Menschen unbekannte Melodie. Die Menschen wurden argwöhnisch, glaubten jemanden aus einer anderen Welt hier zu begegnen. Und der alte Mann beobachtete die Menschen aus seinen Augenwinkel, wusste, das er hier viel zu tun hatte. Seine Tiere, die ihn begleiteten, lagen ihm zu Füssen und schliefen nach dem guten Mahl ein und der alte Mann, stopfte sich ein Pfeifchen und träumte vor sich hin, nicht darum kümmernd, das die Menschen ihn immer noch beobachteten.

 
 
 
Am nächsten Morgen, nachdem der alte Mann seine Tiere und sich selbst versorgt hatte, machte er sich allein auf dem Weg um sich in der Stadt in der er sich befand um zu sehen.
Was er sah, ließ ihn doch erschrecken, was ist aus der eins von den schönsten Städten geworden, alles grau in grau,kaum irgendeine Pflanze, oder Baum, die Menschen die ihm begegneten, das Gesicht voller Gram, kein lachen, die Augen starrten nur vor sich hin. Da mal eine streunende Katze, da mal ein ängstlich weg laufender Hund, keine Vögel die zwitscherten, und Kinder, sah er nur wenige und die wiederum alle mit einem vergrämten Gesicht, nichts fröhliches, keine lauten Schreie, kein Kinderlachen.
    Der alte Mann, setzte sich auf einen zermürbten
Baumstamm, zündete sich ein Pfeifchen und beobachtete.
Dann, vernahm er plötzlich ein zaghaftes leises Stimmchen, nicht deutend können, um was es sich handeln könnte, er drehte seinen Blick zu allen Seiten. Dann sah er Sie, eine zauberhafte Gestalt, aber in etwas eingesperrt, was aber nicht erkennbar war, in was.

Der alte Mann trat näher ran, um mit dem Geschöpf reden zu können. Das Mädel mit Flügeln auf dem Rücken war sehr zurückhaltend, weil es nicht wusste, wer der Mann ist. Der Mann sagte ihr, das sie keine Angst haben muss, das er mit seinen Gefährten unterwegs sei, um den Menschen zu zeigen, was sie in den letzten Jahren verloren haben. Das Mädel sagte zu ihm, guter Mann, ich wurde als Engel geschickt, um den Menschen das mit zu teilen, ich kam fröhlich und voller Zuversicht hier her, freute mich das Gott mich aussandte für diese Aufgabe. Aber es herrscht der Schwarze Teranimus hier und Niemand kann seinem Zauber entfliehen. Ich selber kann nur erlöst werden, wenn jemand den Stein findet, mit dem wunderbarsten Blau, was man je gesehen hat. Der Stein wird von den Gefährten Teranimus bewacht und außerdem sitzt noch ein Tier auf diese Steine, Tiere die ich nie zuvor gesehen habe. Während der alte Mann nun zugehört hatte, hatte keiner bemerkt, das Teranimus, sie beobachtete und alles hörte .

               

Teranimus lachte, weil keiner wusste, das nicht nur die Steine bewacht werden, sondern auch das Federkind, die Schwester vom Engel und sobald man sich nähert, wird dieses Federkind verspeisst. - Aber Teranimus, wusste auch nicht, das es sich bei dem alten Mann, auch um ein Zauberer handelte, einer der weißen Magie, nichts böses anrichtend, sondern zur Hilfe eilt, wenn es von Nöten ist. Der alte Mann, ging dann wieder zurück zu seinem Lager, erzählte seinen Gefährten, was ihm wiederfahren ist und das man sich auf dem Weg machen müsse, um diese Steine und das Federkind zu finden. Es sollte ein sehr langer und beschwerlicher Weg werden, überall lauerten Gefahren.

 

Alles auch wieder nur düster und dunkel zu sehen, auf dem Weg. Der einzige Lichblick, war der Mond oder auch Sterne

 

Wasser, steinige Wege,  begegnete ihnen, bis sie endlich angelangt waren, in einer Gegend, die einer trostlosen Wüste ähnelte. Auch so riesig gross, Sie merkten, das Sie wohl noch Tage und Nächte verbringen werden müssen, bis sie das Versteck gefunden haben. Der Weg wurde durch  Hindernisse erschwerlich gemacht , auch Teranimus, ließ es sich nicht nehmen, dem alten Mann und seinem Gefolge zu folgen, um Ihnen immer und immer wieder ein neues Hinderniss in den Weg zu legen. Aber Brombadschi, so hieß der alte Mann, wusste sich immer zu helfen, er wäre auch sonst kein Zauberer gewesen. Er wusste auch, das ein jeder Zauber, durch irgendetwas gelöscht werden konnte, aber um das heraus zu finden, blieb ihm keine Zeit. Er musste erst einmal sehen die Steine zu finden. Tage und Nächte waren sie schon unterwegs, als ihnen plötzlich ein Mann begegnet, der verängstigt und abgehetzt aussah. Kaum zu verstehen, stammelte er eilig und stotternd Worte, die man nur zusammen reimen konnte,  Ungeheuer hätten ihn bewacht, in einem unbeobachteten Moment hätte er dann die Flucht ergriffen, nur gelaufen ohne zu wissen, wo er war. Völlig erschöpft sank er dann zu Boden. Brombadschi kümmerte sich um ihn, fragte ihn aus, ob er denn wüsste, aus welcher Richtung er kam, was so ungeheures anwesend war, wie er da hingekommen sei. Der Mann erzählte ihm, das er und noch einige andere, aus der Stadt, wo er wohnte, vom Zauberer Teranimus verschleppt worden sei, einige wurden zu Ungeheuer verwandelt, wieder andere, zu Stein. Das darunter auch ein junges Mädchen sei, die Teranimus, in einer Hülle eingesperrt hat, weil er dieses Mädel zur Frau haben möchte, die Trauung aber erst zum nächsten Vollmond statt finden darf. Das Mädel wird von Ungeheuer bewacht, genauso, wie eine grosse schwarze Spinne, auf irgendetwas hocken muss, berichtete der Mann weiter, jeder der nur in die Nähe kommt, den frisst sie auf. Brombadschi packte den Mann an die Schultern und sagte : Du musst mit, mir den Weg zeigen, woher du gekommen bist, bis zum nächsten Vollmond sind es nur noch sieben Tage.

Der Weg, den sie nun gingen, wurde noch erschwerlicher, als das bis dahin dagewesene, Brombadschi bemerkte, das Teranimus in der Nähe sein musste. - Es öffnete sich einfach der Boden, oder Wassereinbruch aus einer Felsspalte, Blitze die durchzogen den Boden, ein Hinderniss nach dem anderen und die Zeit verinn. Nur noch drei Tage bis Vollmond, es war Eile geboten.  - Dann, ein helles Licht, man sah das Mädel in ihrer Umhüllung und bewacht und man hörte Teranimus abscheulich lachen,er der sich sicher war, das der alte Mann nun aufgeben muss. 

Aufeinmal, wurde alles finster, jegliches Licht war verschwunden, Blitze gingen kreuz und quer, ein rumsen ung knallen und dann stand er da, der alte Mann, der das Stück Land fast zum erbeben brachte. Ein lautes Pfeifen kam über seine Lippen und alle seine Gefährten waren an seiner Seite. Aber auch Teranismus, gab zu verstehen, das er mit Blitzen genauso umgehen

 

kann wie Brombadschi auch er pfiff seine Gefährten zu sich. Es fand ein Kampf der Giganten statt, keiner vermochte zu gewinnen, ihre Stärken waren gleich gross. Aber Brombadschi wusste, das es ein Geheimnis um Teranimus gab, das man ihn vernichten konnte, aber er wusste nicht mit was und versuchte alles. Die Gefährten beider kämpften gegeneinander, jeder einzelne hatte Schwierigkeiten mit der List des anderen fertig zu werden, es schien fast so, als sei dieser Kampf aussichtslos.

Der Kampf ging über viele Stunden, als ein helles Bäumchen wie von Geisterhand aus dem Boden empor wuchs, umgeben mit Vögel, die eine schöne Melodie zwitscherten.

Die kleine Planzenelfe, sang zu der Melodie ein melodramisches aber trotzdem fröhliches Lied. Und man konnte sehen, das es wohl gerade dieser Zauber ist, den Teranimus nicht vertragen konnte. Aufhören schrie er laut, hört auf zu singen, aber desto lauter er schrie, umso lieblicher klang die Melodie. Teranimus, schrumpfte bei jedem Schrei, er wurde immer kleiner und kleiner. Eine Erdspalte öffnete sich und verschlang Teranimus mit einem dumpfen aufheulen.

Es wurde sehr hell,das Federkind,war aus der Umhüllung befreit, und siehe da, alle Gefährten von Teranimus, waren verzauberte Kinder und jüngere Erwachsene gewesen.Brombadschi, schaute sich dann um, auf die Suche der blauen Steine. Und dann sah er sie, die Spinne, die, die Steine bewachte.

Da die Spinne aber das Schicksal von Teranimus mit erlebt hatte, überließ sie die Steine freiwillig für Brombadschi. -  Man machte sich zusammen auf dem Weg nach Hause, dort angekommen, sah man, das einige Veränderungen statt gefunden hatten. Es war alles nicht mehr grau und öde, Blumen, Bäume, Tiere, Kinder, alles war zu sehen, fröhliche und singende Menschen. Brombadschi, stellte sich zu ihnen allen in die Mitte und sagte: Ihr Menschen, seid zu gleichgültig geworden, es war nichts mehr, was euer Herz erfreuen konnte, statt Euch gegenseitig zu helfen, habt ihr Euch bekämpft, Hass und Neid waren eure Brüder und Schwestern. Versucht miteinander zu leben, so werdet ihr merken, das ein anderer so wie Teranimus euch nichts anhaben kann.Die Menschen blickten verschämt zu Boden und wussten, das Brombadschi Recht hatte. Sie baten ihn darum, er möge doch hier bleiben und nicht mehr fort gehen. Aber, Brombadschi antwortete, Ihr lieben Menschen, es sind noch mehr Städte und Länder, die ebenso in der Lage sind, wie ihr das ward, ich muss weiter, meine Aufgabe ist noch lange nicht erfüllt. Mit mir werden auch der Engel und das Federkind gehen, so nehme ich aus jeder Stadt oder Land, einen neuen Weggefährten mit. Ihr habt ja nun selber erlebt, was Gleichgültigkeit und Hass euch gebracht haben, denkt immer daran zurück und versucht in Frieden miteinander zu leben. - So war es dann auch geschehen, man feierte zusammen noch ein fröhliches Fest und am nächsten Morgen ward Brombadschi samt seinen Gefährten nicht mehr gesehen.

©Mona

   

 

















 



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