Eine ungewöhnliche Freundschaft

 



 


 

 

 

 

 

Eine ungewöhnliche Freundschaft...
 
 
Afrika, die Sonne stand ziemlich hoch und alle Tiere, im wilden Urwald hielten mehr oder weniger ihren Mittagsschlaf.
 
Nur eine Löwin, war unterwegs gewesen um Nahrung für ihre Jungen zu suchen, die einen guten Appetit hatten, aber nicht nur, auch ihr Löwenpartner, obwohl sie suchen und jagen musste, frass immer zuerst von dem erlegten Wild. Normalerweise, jagd die Löwin auch in den frühen Morgen - oder Abendstunden, wegen der Wärme,aber das klägliche wimmern ihrer Jungen, forderte sie auf, dies auch mal in den Mittagsstunden zu machen.
Vereinzelte Tiere, die,die Löwin sahen, flüchteten schnell aus ihrer Reichweite, weil sie nicht das Futter ihrer Jungen sein wollten. Es verging eine Zeit der Suche, aber die Löwin konnte nichts finden. An einem offenen Wasser blieb sie stehen und löschte ihren gross gewordenen Durst.Träge und müde geworden suchte sie sich dann ein schattiges Plätzchen zum ausruhen. In entspannter Haltung lag sie unter einem Gebüsch, aber die Augen immer wachsam geöffnet, als sie plötzlich die Stimmen der Jäger, die ihr sehr bekannt waren,hörte.Jäger, die für alle Zoo`s oder Tiermanegen verschiedene Tiere jagden um einen guten Gewinn daraus erziehlen zu können.
Leisen Schrittes, verzog sich die Löwin, um den Jägern nicht in die Hände zu fallen und in weiter Entfernung lief sie schneller und schneller. Es waren ein paar Kilometer, die sie zurück legte bei dieser Flucht, um sicher zu gehen, nicht mehr in der Nähe der Jäger zu sein, lief die Löwin weiter.-  Plötzlich, ein surren, ein hochschnellen und die Löwin saß in einem Kasten gefangen. Sie hatte beim Rennen nicht bemerkt, das sie in eine Schlinge getreten ist, diese wiederum sie hoch zerrte.
Alles brüllen der Löwin brachte keinen Erfolg, es schien, als sei sie ganz allein, nichts, kein anderes Tier in der Nähe. Und, wer würde ihr auch schon helfen? Sie, die alles jagde und tötete was nicht schnell genug war.Und hören konnte sie auch keiner vom Rudel, dafür war sie viel zu weit weg.Sie wusste, ein schlimmes Schicksal wird auf sie zukommen, die Jäger, die diese Fallen aufgestellt haben, werden sie mit nehmen oder gar töten. Ein kläglicher Versuch noch, ein lautes brüllen, um von irgendwen gehört zu werden.Aber niemand hörte das Brüllen dieser Löwin, die sich nun wohl dem Schicksal fügen musste. Sie legte sich nieder, so gut es überhaupt in dem Kasten ging, die Nacht brach an, aber kein Auge konnte die Löwin schliessen, zu sehr dachte sie an ihre Jungen und dem Rudel.Die einzige Gewissheit die sie hatte,sie wusste das ihre Jungen von den anderen weiblichen Artgenossen aufgezogen werden, sollte sie nicht mehr zurück kehren können.
Am nächsten morgen, hörte die Löwin nach einer unruhigen Nacht mehrere Geräusche. Die Löwin war mit einmal hellwach und hoffte nun Hilfe zu bekommen, von wem auch immer. Die Löwin fing wieder an erbärmlich zu brüllen, immer und immer wieder, irgendwer musste sie doch hören.
Es war ein reger Betrieb im Wald, weil viele Tiere auf Futtersuche waren, unter anderem auch Willibald das Warzenschwein.Er hielt inne bei der Suche, weil er das klägliche brüllen hörte.Weil Willibald nun ein neugieriges Warzenschwein war, machte er sich auf dem Weg, um zu sehen, wo und wer da so brüllte. Er brauchte garnicht lange suchen, da sah er schon aus geringer Entfernung wer da so erbärmlich brüllte.- Eine Löwin -
Willibald wusste, das Löwen seine ärgsten Feinde waren. Das Warzenschweine, als Futter von Löwen getötet wurden.Willibald war aber beruhigt, weil er sah, das diese Löwin im Kasten gefangen war und dadurch nichts anrichten konnte. So wagte sich Willibald bis zum Kasten ran und fragte: hey wer bist du denn und wie kommst du in den Kasten? - Die Löwin froh darüber war, das jemand bei ihr anwesend ist, erzählte die Geschichte, wie es zu dem Unglück gekommen sei, sagte auch, das sie Wakumba hieße.Willibald stellte sich auch mit Namen vor und wollte dann gerade wieder gehen, als er die klägliche Frage von Wakumba vernahm: Kannst du mir nicht helfen, hier aus dem Kasten zu kommen? Willibald überlegte nicht lange, als er antwortete: weißt du Wakumba,nicht nur wir Warzenschweine, sind immer eure Beute, wenn ihr auf Jagd geht, da verlangst du jetzt, das ich dir helfe?
Wakumba wusste, das Willibald Recht hatte,war sich auch bewusst, das sie da keine Hilfe erwarten konnte.Vor lauter Verzweiflung rannen der Löwin dicke Tränen aus den Augen.- Willibald dachte nach -
Willibald trat dann näher an den Kasten ran und sagte: Wakumba,ich werde dir helfen, wenn du versprichst,das alle meine Freunde und Familie von euch Löwen in diesem Gebiet verschont bleiben und da Löwen die Könige der Tiere sind, wird ein Versprechen, was du gibst, Gültigkeit haben.
Wakumba hörte diese Worte und wusste, es war ihre einzige Chance aus dem Kasten befreit zu werden und wenn sie dann beim Rudel erzählen wird, was ihr hier wiederfahren ist, werden auch die anderen sich an das Versprechen halten.
So soll es sein,erwiederte daraufhin Wakumba, wir Löwen lassen euch in Ruhe, werden einen Bogen um Euch machen, das verspreche ich dir.- Willibald überlegte noch, was ist, wenn ich sie befreit habe, tötet sie mich dann nicht? Hält sie ihr Versprechen?
Wakumba ahnte diese Gedanken von Willibald und sagte nochmal in einer kräftigeren Tonart: Willibald,ich habe dir ein Versprechen gegeben und werde dieses Versprechen auch nicht brechen.
Da der Kasten nicht so hoch hing, kam Willibald bequem an die Seile ran, die den Kasten hielten,mit seinen grossen oberen Eckzähnen nagte er das Seil Stück für Stück durch.Der Kasten fiel zu Boden, durch den Aufprall,fiel der Kasten auseinander.Als Willibald das bemerkte,versteckte er sich erst einmal, um die Reaktion nun von Wakumba zu sehen.
Wakumba brüllte nach Willibald, sagte ihm: komm her mein Freund, du hast mir das Leben gerettet, ich stehe tief in deiner Schuld und werde wie versprochen, das Versprechen nicht brechen.
So war es dann auch geschehen, als Wakumba dies dem Rudel erzählte, hatte von der Zeit an, kein Löwe mehr ein Warzenschwein in der Region getötet. Zwischen Wakumba und Willibald enstand eine tiefe Freundschaft, immer wenn sie sich trafen, legten sie sich zusammen und erzählten sich Gegenseitigkeit, wie es ihnen erginge.
 
©Mona
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

















 

 

 


 



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