Das Wunderblatt

 



 

 

 

Die Geschichte vom Wunderblatt

 

 




 

 
 
In einem kleinen Dorf, irgendwo auf der Welt, war eine Familie,deren Zuwachs sich auf 12 Kinder gesteigert hatte.Alle Kinder waren auch immer nur ein Jahr auseinander, bis auf ein Zwillingspärchen.Der Vater musste hart arbeiten, damit er die Familie gut versorgen konnte und trotzdem musste der Gürtel oft enger geschnallt werden, keine Sonderwünsche lagen dann darin.Das Gute aber war, das der Vater sein Elternhaus nach dem Tod seiner Eltern übernehmen konnte, mit einem großen schönen Garten hinter`m Haus. Ein Paradies für die Kinder, die dort auf einer mittelgroßen Wiese, gerade im Sommer oder schönen Tagen dort verweilen konnten.
Aber,die schon älteren Kindern, mussten der Mutter dann zur Hand gehen, im Garten und Haushalt, so gut sie konnten mit helfen.
Eines Tages, kam die eine Tochter mit einem kleinen fast verdorrten, kaputten Bäumchen nach Hause. Sie erzählte, das eine Nachbarin, einige Bäume aus ihrem Garten entfernen ließ,die dann auch gleich an Platz und Ort in kleinere Stücke gesägt wurden.Weil wir uns das nicht leisten können, immer neue Bäumchen zu kaufen, habe ich diesen mit gebracht und ich möchte gern versuchen, das Bäumchen wieder gesund zu pflegen.Die Buben lachten sie aus, die anderen schauten skeptisch, nur die Mutter meinte dann: Kind, such dir einen Platz im Garten aus, wohin wir dein Bäumchen pflanzen werden.Freudestrahlend lief das Kind in den Garten, suchte ein Plätzchen, wohin die Sonne schien, aber auch das Bäumchen ein wenig Schatten hatte.
Jeden morgen, bevor das Kind zur Schule musste, kümmerte es sich rührend um das Bäumchen,es gab ihm Wasser und unterhielt sich mit dem Bäumchen, es möchte schön wachsen und wieder gesund werden.Die anderen Kinder lachten sie aus,nur der ermahnende Blick der Mutter, ließ das Lachen verstummen,und leise flüsterte man sich zu, wie dumm doch die Schwester sei, mit einem Baum zu reden.
So sehr das Kind das Bäumchen hegte und pflegte, es wollte einfach keine Veränderung eintreten.  
Am Abend, wenn das Kind zu Bett ging, besuchte es zuvor immer erst noch sein Bäumchen und anschliessend betete sie dafür. Das Mädel hatte einen Traum gehabt,dem Bäumchen betreffend und erzählte ihn am nächsten morgen am Frühstückstisch: Bei mir im Traum,war ein kleiner Zwerg gewesen, der hat mir erzählt, das, das Bäumchen eine andere Erde zum wachsen und gedeihen bräuchte, es muss Walderde sein, die aber morgends, wenn der Tau noch darauf ist geholt werden muss. Ihre Geschwister lachten und verhöhnten sie, wie sie nur an sowas glauben kann.Sie waren nicht mehr zu beruhigen, so ausser Rand und Band gerieten sie, als die Schwester davon erzählte.Das Mädchen blickte traurig rein,ein paar Tränchen kullerten über ihr Gesicht, als die Mutter sie in die Arme nahm und sagte: Abends mein Kind, wenn der Vater zu Hause ist, werde ich ihm deinen Traum erzählen und du wirst sehen, er besorgt dir die Walderde, so wie du sie brauchst.Das Kind schaute die Mutter mit ihren großen Augen dankbar an, lächelte und ging frohen mutes zur Schule.Am nächsten morgen, machte die Mutter das Kind ein wenig früher wach als sonst, mit den Worten, der Vater hat dir die Walderde besorgt Kind, du kannst,wenn du möchtest, eher in den Garten heute und die Mutter lächelte, als sie das glückliche Gesicht ihres Kindes sah.
Eifrig und schnell zog sich das Kind an, lief in den Garten, um ihr Bäumchen mit der Walderde zu versorgen, gab ihm noch Wasser und ging zuversichtlich ihren Schulbesuch nach.
Es vergingen Wochen und nichts passierte mit dem Bäumchen, es war trotz der Walderde alles unverändert geblieben. Das Mädchen ging wieder sehr traurig in den Garten, setzte sich vor dem Bäumchen und redete mit ihm.Beim reden wurde es immer trauriger, fragte das Bäumchen, was fehlt dir blos, wie kann ich dir nur helfen, während sie so zum Bäumchen sprach, rannen ihr viele dicke Tränen über ihr Gesicht und sie tränkten den Waldboden des Bäumen`s damit.
Traurig ging sie in ihr Bett, sprach noch ein Gebet für das Bäumchen und schlief irgendwann dann ein.
Als sie am nächsten morgen, dann wieder zu ihrem Bäumchen ging, dachte sie zu träumen. Sie rieb sich ihre Augen, rief laut zu ihrer Mutter, die eilig angelaufen kam. Es ist ein Wunder geschehen, sagte das Mädel, Mama schau, was passiert ist mit dem Bäumchen. Und da stand er nun, in seiner ganzen Pracht.
Aus dem kleinen verkümmerten Bäumchen, ist ein stolzer Baum geworden. Und so wie das Kind nun dastand und den Baum immer und immer wieder bewunderte,fiel auf einmal ein Blatt vor ihren Füßen. Und das Mädel erkannte den kleinen Zwerg, der auf dem Blatt ruhte wieder, es war der kleine Zwerg aus ihrem Traum gewesen.
 
Sie nahm das Blatt und nahm es mit in ihr Zimmer,damit der kleine Zwerg nicht frieren musste,solange sie in der Schule war, deckte es noch mit Watte ab, denn es war so winzig,das sie keine andere Möglichkeit hatte.
Als die Schule aus hatte, lief sie eiliger als sonst nach Hause,gleich hoch in ihr Zimmer,weil sie wissen wollte, wie es ihrem kleinen Zwerg erging.
Sie staunte nicht schlecht,als sie die Tür öffnete und der vorher so kleine Zwerg, in ihrer Grösse vor ihr stand.
Er lächelte sie verschmitzt an und sagte:Du bist ein liebes Mädel, hast einem Bäumchen, was andere längst weg geschmissen hätten, zu neuem Leben erweckt.Ich werde dir keine Wünsche her zaubern,sagte der Zwerg, aber als Danke schön, wird es Dir und deiner Familie ab sofort besser gehen,ihr werdet nicht zwischendurch den Gürtel enger schnallen müssen, dafür werde ich sorgen.
Das Kind begriff im Moment nicht,was der "Kleine Zwerg" ihr erzählte, sie war mehr als hoch erfreut darüber, das er mit ihr sprach,da sagte sie dann auch zu ihm: Du wirst doch jetzt immer bei uns bleiben ? Wir können dann beide viel zusammen unternehmen und Spaß haben.
Nein, sagte der "Kleine Zwerg" ich muss weiter, es gibt noch soviele kranke Bäumchen und ich hoffe immer wieder jemanden an zu treffen, die so gut zu kranken Bäumchen sind, wie du es warst.
Schon machte sich der "Kleine Zwerg" auf dem Weg, ohne das es noch die Antwort des Mädel`s vernehmen konnte.
Aber, das was der "Kleine Zwerg" versprochen hatte, trat ein, der Vater bekam eine viel bessere Arbeit und dadurch einen höheren Lohn, alle Blumen, die im Garten der Familie wuchs,waren so wunderschön, sowas hatte man noch nicht gesehen, man bot von allen Seiten viel Geld der Familie.
So hatte man dann auch noch ein Blumenparadies eröffnet, das die Mutter leitete und der Familie erging es seid dem gut.......
 
 
©Mona         
 
 
 




 

 



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